Mein Stachus

BISS-Verkäufer Marco Veneruso hat dieses Foto im Stachus-Untergeschoss gemacht

BISS-Verkäufer Marco Veneruso hat dieses Foto im Stachus-Untergeschoss gemacht

Seit Beginn dieses Jahres ist das Stachus- Untergeschoss auf der Seite, wo ich verkaufe, endlich fertig – nachdem es zwei Jahre Baustelle war. Mein Eindruck nach der Renovierung: sehr schön, aber zu nobel, so wie bei reichen Leuten. Ich habe fast das Gefühl, dass ich da gar nicht dazupasse. Weißer Fußboden, weiße Decke. Es gibt viele neue Geschäfte: Blumen-, Handy-, Süssigkeiten- und Schokoladenläden. Die sind für mich Krampf, ich zumindest brauche die nicht.

Am neuen Pizzastand hingegen esse ich oft. Man hat Essen im Überfluss hier unten. Es macht mir Spaß, mit meinem Rollstuhl die „Schmankerlgasse“ rauf- und runterzufahren und mir dort sämtlichen Gaumenschmaus zuzuführen – viel zu viel Spaß, man sieht es an meinem Umfang. Es ist schön, wieder einen ordentlichen Arbeitsplatz zu haben und nicht mehr den Baustellenlärm, der für mich sehr anstrengend war. Es verkauft sich gleich viel besser. Die Managerin der Stachus-Passagen habe ich auch kennengelernt.

Sie ist sehr nett, und man lässt uns BISS-Verkäufer unsere Arbeit tun. Dieses Jahr bin ich seit zehn Jahren bei BISS, das heißt zehn Jahre Stachus. Ich habe viel gesehen und viele Eindrücke gewonnen. Abends, zu Hause, versuche ich, diese zu verarbeiten, und denke an die Gespräche, die ich geführt habe. Es macht mir unheimlich Spaß, mit meinen Kunden zu ratschen, und ich freue mich über jeden, der zu mir kommt.