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	<title>BISS - Bürger in sozialen Schwierigkeiten</title>
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		<title>BISS-Ausgabe Februar 2012 &#124; Eiskalt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelles &#124; 6 Die Abschiebealm: Sie wollten frei sein und landeten im Gefängnis: Auf einem alten Hof im Bayerischen Wald leben Männer aus dem Irak, Afghanistan und Afrika – eingesperrt in Mehrbettzimmern. Seit Monaten haben sie keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Ein Besuch bei den Flüchtlingen &#124; 12 Wie braun ist unsere Stadt? Seit Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4109" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4109 " title="Cover der BISS-Ausgabe Februar 2012" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/biss-12-02.png" alt="Cover der BISS-Ausgabe Februar 2012" width="200" height="267" /><p class="wp-caption-text">Cover der BISS-Ausgabe Februar 2012</p></div>
<p><em><strong>Aktuelles</strong></em> |<strong> 6 Die Abschiebealm: </strong> Sie wollten frei sein und landeten im Gefängnis: Auf einem alten Hof im Bayerischen Wald leben Männer aus dem Irak, Afghanistan und Afrika – eingesperrt in Mehrbettzimmern. Seit Monaten haben sie keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Ein Besuch bei den Flüchtlingen | <strong>12 Wie braun ist unsere Stadt?</strong> Seit Jahren morden Rechtsradikale in Deutschland. Wie sieht die Szene in München aus? Müssen wir Angst vor rechter Gewalt haben? Ein Gespräch mit den beiden Experten Klaus Joelsen und Marcus Buschmüller |<strong> 16 Tanz ins Glück:</strong>  Wo gehen ältere Menschen hin, die einen neuen Partner suchen? Ein Abend im Maratonga – dem einzigen Münchner Tanzcafé für Junggebliebene | <strong>20 Geiz ist geil?</strong>  Über zwanzig Prozent der Münchner mit Vollzeitjob sind Niedriglöhner. Viele arbeiten im Einzelhandel. Wir haben uns in der Branche umgehört und waren einkaufen – mit einem Gewerkschafter <strong></strong><strong>|<strong> </strong>Schreibwerkstatt</strong> |<strong> 4 Standplatz</strong> | <strong>24 Aufgelesen:</strong> BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | <strong>30 Janas Kolumne:</strong>  Wunder der Technik <em> </em><em>|</em><strong><em> Rubriken</em></strong> | 3 BISS intern | 28 Patenuhren | 26 Aus aller Welt:  Wie ein indischer Investor Menschen in Äthiopien ausbeutet | 29 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen</p>
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		<title>Das Sank-Florians-Prinzip</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildegard Denninger</dc:creator>
				<category><![CDATA[BISS intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Land kann unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen, und in Ländern mit einer funktionierenden Staats- und Rechtsordnung wird natürlich überprüft, ob jemand dort arbeiten darf. Nur wer legal arbeitet, zahlt Steuern und Sozialabgaben. Aus dieser Pflicht ergibt sich für die Einzahler das Recht, Sozialleistungen zu empfangen. Klar ist aber auch, dass Asylsuchende arme und oft verzweifelte Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3113" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-3113" title="BISS-Geschäftsführerin Hildegard Denninger" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2011/04/portrait-hildegard.jpg" alt="BISS-Geschäftsführerin Hildegard Denninger" width="200" height="215" /><p class="wp-caption-text">BISS-Geschäftsführerin Hildegard Denninger</p></div>
<p>Kein Land kann unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen, und in Ländern mit einer funktionierenden Staats- und Rechtsordnung wird natürlich überprüft, ob jemand dort arbeiten darf. Nur wer legal arbeitet, zahlt Steuern und Sozialabgaben. Aus dieser Pflicht ergibt sich für die Einzahler das Recht, Sozialleistungen zu empfangen. Klar ist aber auch, dass Asylsuchende arme und oft verzweifelte Menschen sind und es keine Lösung ist, sie zwischen Zweit- und Drittländern hin und her zu schieben oder über Jahre in sogenannten Übergangswohnheimen abzustellen (siehe S. 6). Es ist menschenverachtend, Flüchtlinge über so lange Zeit zur Untätigkeit zu verdammen und sie ohne adäquate Unterstützung in einem fremden Kulturkreis allein zu lassen. Wir sind hier in Bayern, einem christlichen Land, und wir leben – wie die Regierung nicht müde wird, hervorzuheben – im schönsten und reichsten Bundesland. Wir sind überall vornedran. Wir haben die höchsten Berge, die niedrigsten Arbeitslosenzahlen und die trickreichsten Politiker.</p>
<p>Aber auch die werden irgendwann erkennen müssen, dass man Asylbewerber zwar aus einem Ort vergraulen kann, sie sich aber nicht in Luft auflösen. Sie tauchen unter, vielleicht in München, vielleicht in einem anderen Bundesland. Das Sankt-Florians-Prinzip löst keine Probleme, es schafft neue. Man macht Menschen kaputt, wenn man sie behandelt wie eine wertlose Ware und ihnen auf vielerlei Weise zeigt, wie wenig man von ihnen und ihren Fähigkeiten hält. Diese Vertreibungstaktik ist schandbar und dumm. Nur wenn man die Menschen achtet und sie fördert, haben sie eine Chance, sich zu entwickeln.</p>
<p>Meine Schwester hat mir neulich von einer Bekannten erzählt, die eine Tochter und einen autistischen Sohn hat, der hochbegabt ist, aber lange als zurückgeblieben angesehen wurde. Besonders von einer Nachbarin, die die beiden von oben herab behandelte und immer, wenn sich Gelegenheit bot, mit ihren eigenen Kindern prahlte. So fragte sie eines Tages die Schwester des autistischen Jungen: &#8220;Kannst du auch schon &#8216;Zwetschgen&#8217; sagen?&#8221; Das kleine Mädchen guckte die Nachbarin an, wartete einen Moment und sagte dann laut und deutlich &#8220;Pflaumen&#8221;. Die Nachbarin ist heute ziemlich einsam. Die Frau aber hat eine gute Beziehung zu ihrer Tochter und ihrem Sohn. Der hat seinen Wunschberuf erlernt und ist Gärtner geworden. Er kennt sich aus mit Zwetschgen und Pflaumen. Nie aber hätte er sich so entwickeln können, wenn ihn seine Familie nicht nach Kräften gefördert hätte. Wo die Familie das nicht leisten kann, müssen der Staat und seine Bürger einspringen. Dann können diese Menschen auch wieder den Staat unterstützen. Eigentlich einfach.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><img title="UnterschriftHildegard" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2010/05/UnterschriftHildegard-200x53.jpg" alt="" width="200" height="53" /><br />
Hildegard Denninger</p>
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		<title>Kein Faschingsmuffel</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang »Butzi« Kurz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreibwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zirka 1980 war ein Fasching nach meinem Geschmack. Ich war 20 Jahre alt und verkleidete mich als Frau. Das war sehr aufregend für meine Freunde. Die Seidenstrümpfe, die ich anhatte, waren zum Schluss total zerrissen, denn meine Freunde machten sich einen Spaß, daran herumzuzupfen und mich zu begrapschen. Leider gibt es in Bayern keine Faschingshochburgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zirka 1980 war ein Fasching nach meinem Geschmack. Ich war 20 Jahre alt und verkleidete mich als Frau. Das war sehr aufregend für meine Freunde. Die Seidenstrümpfe, die ich anhatte, waren zum Schluss total zerrissen, denn meine Freunde machten sich einen Spaß, daran herumzuzupfen und mich zu begrapschen. Leider gibt es in Bayern keine Faschingshochburgen so wie im Rheinland.</p>
<p>Ein anderes Mal ging ich als Mufti, mit einem original weißen Turban, den ich aus dem Marokko-Urlaub mitgebracht hatte. Ich sah aus, als hätte ich eine Kopfverletzung. Was ich dieses Jahr mache, weiß ich noch nicht. Gott sei Dank bin ich kein Faschingsmuffel. Man kann mich für alles haben. Einst war ich an einem Faschingsdienstag bei der Beerdigung des Faschings dabei, in einem Dorf im Wald in Niederbayern.</p>
<p>Als um 24 Uhr der Fasching zu Ende ging, hat sich einer in eine sargähnliche Holzkiste gelegt, die wurde geschlossen, und damit war der Fasching vorbei. Ein anderes Mal war ich mit einem Freund in einem Wirtshaus am Viktualienmarkt. Da kam eine Dame, sehr elegant, mit der wir uns unterhielten und die uns anflirtete. Das kommt selten vor und war recht schön. Bis wir feststellten, dass es ein Mann war.</p>
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		<title>Standplatz: Am Sendlinger Tor</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franceso Silvestri</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Als junger Mann wollte ich unbedingt andere Länder und Menschen kennenlernen. Per Zug und Autostopp reiste ich eineinhalb Jahre lang durch den Norden Afrikas, Ägypten, den Irak und Syrien. Meine zweite große Reise ging nach Südamerika, ich war damals 29 Jahre alt. In Ecuador verliebte ich mich in eine Frau. Ich wollte mich aber nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4094" class="wp-caption alignnone" style="width: 615px"><img class="size-full wp-image-4094" title="Francesco Silvestri an seinem Standplatz | Foto: Barbara Donaubauer" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Francesco-Silvestri.jpg" alt="Francesco Silvestri an seinem Standplatz | Foto: Barbara Donaubauer" width="605" height="340" /><p class="wp-caption-text">Francesco Silvestri an seinem Standplatz | Foto: Barbara Donaubauer</p></div>
<p>Als junger Mann wollte ich unbedingt andere Länder und Menschen kennenlernen. Per Zug und Autostopp reiste ich eineinhalb Jahre lang durch den Norden Afrikas, Ägypten, den Irak und Syrien. Meine zweite große Reise ging nach Südamerika, ich war damals 29 Jahre alt. In Ecuador verliebte ich mich in eine Frau.</p>
<p>Ich wollte mich aber nicht dauerhaft niederlassen, auch weil ich keine Möglichkeit sah, mir dort meinen Lebensunterhalt zu verdienen, doch ich besuchte meine Liebe, sooft ich nur konnte. Wir haben zwei Kinder miteinander, einen 28-jährigen Sohn, der mittlerweile selbst schon eine eigene Familie hat, und eine 17-jährige Tochter. Alle ein bis eineinhalb Jahre fahre ich hin, außerdem telefonieren wir einmal die Woche, das ist nicht besonders teuer.</p>
<p>Ich spreche gut Spanisch. Da ich Italiener bin, fällt mir das leicht. Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich in Bozen, in Umbrien, in Österreich und in der Schweiz gelebt. Von Deutschland kenne ich leider bloß München, sonst nichts. Ich lebe gern hier, die Stadt ist sehr schön, und ich finde, die Münchner haben auch eine angenehme Art. Obwohl ich Elektriker und Fernsehtechniker in Italien gelernt habe, arbeitete ich kaum in diesem Beruf, sondern die meiste Zeit in der Gastronomie, als Hilfskoch, Pizzabäcker, Kellner und Schankkellner.</p>
<p>Vor etwa zehn Jahren bekam ich dann leider Probleme mit der Durchblutung und ein offenes Bein. Neben einer gewissen Veranlagung ist wahrscheinlich auch das Rauchen mit daran schuld. Ich wäre überglücklich, wenn ich damit aufhören könnte, aber ich rauche nun mal, seit ich 14 bin, und mittlerweile sind es etwa 30 Zigaretten am Tag.</p>
<p>Es ist eine starke Sucht, die loszuwerden sehr schwer ist. Da ich mit dem offenen Bein nicht mehr arbeiten konnte, lebte ich zunächst vom Arbeitslosengeld und kam dann über einen Freund, den ich aus der Teestube kannte, zu BISS. Ich lebte damals in der Notunterkunft in der Pilgersheimer Straße.</p>
<p>Ich verkaufe sehr gern die BISS und stehe meistens von zehn Uhr vormittags bis halb sieben am Abend am Sendlinger Tor, im U-Bahn-Zwischengeschoss, vor dem Aufgang zur Matthäuskirche. Ich habe bisher nur angenehme Erfahrungen mit meinen Kunden gemacht und bin jedem dankbar, der eine BISS bei mir kauft.</p>
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		<title>Kassensturz</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Rothhaas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Geschäft im Einzelhandel läuft nicht schlecht, aber was verdienen eigentlich die Verkäuferinnen? Und unter welchen Bedingungen arbeiten sie? Ein Stadtbummel mit einem Gewerkschafter 14130. So viele Menschen laufen in München durch eine einzige Straße, die Kaufingerstraße. Pro Stunde. Unter ihnen zwängt sich auch Georg Wäsler durch das Gedränge zwischen Stachus und Marienplatz. Im Gegensatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Geschäft im Einzelhandel läuft nicht schlecht, aber was verdienen eigentlich die Verkäuferinnen? Und unter welchen Bedingungen arbeiten sie? Ein Stadtbummel mit einem Gewerkschafter</h4>
<div id="attachment_4085" class="wp-caption alignnone" style="width: 615px"><img class="size-full wp-image-4085" title="Die letzten Tage im Job: Im März wird Jiani Schneider ihre Arbeit wohl verlieren. Ihr Laden muss schliessen, das Haus wird saniert" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/02/Jiani-Schneider.jpg" alt="Die letzten Tage im Job: Im März wird Jiani Schneider ihre Arbeit wohl verlieren. Ihr Laden muss schliessen, das Haus wird saniert" width="605" height="340" /><p class="wp-caption-text">Die letzten Tage im Job: Im März wird Jiani Schneider ihre Arbeit wohl verlieren. Ihr Laden muss schliessen, das Haus wird saniert <br />Foto: Mario Helkert</p></div>
<p>14130. So viele Menschen laufen in München durch eine einzige Straße, die Kaufingerstraße. Pro Stunde. Unter ihnen zwängt sich auch Georg Wäsler durch das Gedränge zwischen Stachus und Marienplatz. Im Gegensatz zu den anderen Menschen ist er nicht auf der Suche nach einer neuen Hose oder ein paar warmen Socken. Der 56-Jährige zeigt von Geschäft zu Geschäft und sagt: &#8220;Pimkie: kein Betriebsrat. Mango: keine Bezahlung nach Tarif. H&amp;M: überwiegend Stundenlöhner.&#8221; Dann winkt er Richtung Stachus. &#8220;Und dort: Karstadt! Die Beschäftigten haben 50 Millionen Euro pro Jahr in den Sanierungsprozess eingespeist. Weil das Urlaubsgeld eingespart wird und sie nur 25 Prozent vom Weihnachtsgeld bekommen.&#8221; Das bedeutet: 2300 Euro weniger Gehalt für eine Vollzeitkraft im Jahr.<span id="more-4081"></span></p>
<p>Georg Wäsler ist Kämpfer. Seit 1983 ist er bei den Gewerkschaften, seit 2001 bei Verdi tätig und unter anderem für den Bereich Einzelhandel zuständig. Er vermittelt zwischen Unternehmen und Beschäftigten, versucht, Mitarbeiter für die Wahl zum Betriebsrat zu mobilisieren, und setzt sich gerade für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns ein. Ein bisschen erinnert Georg Wäsler an einen Vertrauenslehrer, so wie er in Anorak und mit Rucksack durch die Fußgängerzone läuft. Man kann sich gut vorstellen, wie er Menschen von seinen Vorhaben überzeugt und dabei immer ein offenes Ohr für Beschwerden aller Art hat.</p>
<p>Es gibt viel zu tun für ihn, in einem Bereich, in dem sich die Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren stark verändert haben, wo die meisten in Teilzeit oder als Aushilfen angestellt sind und befristete Verträge bekommen. &#8220;Die absolute Seuche&#8221;, schimpft Wäsler. &#8220;Das normale Arbeitsverhältnis erodiert. Wer neu eingestellt wird, kann fast sicher sein, einen befristeten Vertrag zu bekommen, der auch nach zwei Jahren weiter befristet werden kann.&#8221; Aus &#8220;sachlichen Gründen&#8221;. Ein solcher Grund könne mittlerweile fast alles sein.</p>
<p>Wäsler ärgert sich auch über die flexiblen Arbeitszeiten bei Zara, Pimkie und Co., diese Flexibilität bedeutet, dass die Unternehmen entscheiden, wie oft und wann sie die Mitarbeiter einsetzen. Natürlich bekommt niemand eine Abmahnung, wenn er mal nicht arbeiten kann, aber auf Dauer wird man uninteressant und fällt aus dem festen Stamm raus. &#8220;Dass sich eine Verkäuferin darauf verlassen kann, jeden Vormittag im Laden zu stehen, das gibt es nicht mehr&#8221;, sagt Wäsler. &#8220;Darunter leiden vor allem Eltern, die keine Möglichkeit haben, die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren.&#8221;</p>
<p>Jiani Schneider ist Teilzeitkraft. Seit September 2010 ist sie bei Oasis angestellt, einem Bekleidungsgeschäft aus England. 30 Stunden pro Woche steht sie im Laden und hat inzwischen feste Arbeitszeiten. Auch sie wurde zuvor zu unterschiedlichen Zeiten eingesetzt. &#8220;Man gewöhnt sich daran, jeden Monat anders zu arbeiten. Aber inzwischen ist es viel besser, ich kann meine Tage heute ganz anders planen.&#8221;</p>
<p>Die gelernte Sekretärin kam durch einen Zufall an den Job: Beim Einkaufen sah sie an der Kasse von Oasis ein Schild mit Stellenanzeigen. &#8220;Ich habe mich beworben und es hat gleich geklappt.&#8221; Jiani Schneider gefällt ihre Arbeit. &#8220;Das Beste am Job ist mein Team.&#8221; Die netten Kollegen machen so manchen Frust wett, wenn Kunden die Kleider, statt auf die Stange zurückzuhängen, einfach auf den Boden werfen.</p>
<p>Mit ihrem Verdienst ist die 26-Jährige ganz zufrieden. Eigentlich müsste sie nicht arbeiten, ihr Mann verdient auch Geld. Gedanken darüber, was passiert, wenn ihr Mann seinen Job verliert oder die beiden sich trennen, macht sie sich nicht. Deswegen beunruhigt sie auch nicht, dass Oasis ab Ende März seine einzige Münchner Filiale schließt. Das Gebäude wird renoviert.</p>
<p>Jiani Schneider und auch ihre Kollegin Mahelet sind gute Beispiele für die perfekte Arbeitnehmerin im Textilbereich: schön und billig. Obwohl die zwei nicht über ihren Verdienst sprechen wollen, weiß Georg Wäsler, dass &#8220;eine Verkäuferin, die mindestens sieben Jahre angestellt ist, als Vollzeitkraft 2200 Euro brutto pro Monat als Endgehalt verdient&#8221;. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fallen über 20 Prozent der Münchner in Vollzeit unter die Niedriglohngrenze, die bei höchstens 2300 Euro liegt. Und das in einer Stadt, in der man für eine Wohnung zwischen 12,70 und 14 Euro Miete pro Quadratmeter zahlen muss.</p>
<p>Jung müssen sie auch sein, die Verkäuferinnen und Verkäufer. Wer sich auf der Kaufingerstraße in einem der Kleiderläden auf die Suche nach einer erfahrenen Kraft macht, wird enttäuscht. Die Älteren werden irgendwann rausgedrängt, sie sind zu teuer. In zehn Jahren werden 24 000 Münchner über 65 von ihrer Rente nicht mehr leben können, so die Prognose des Amts für soziale Sicherung.</p>
<p>Sarah ist 19 Jahre alt und wohnt noch bei ihren Eltern. Deswegen kommt sie auch mit ihrem Stundenlohn von 8,90 Euro bei H&amp;M aus. &#8220;Anders würde es nicht gehen.&#8221; Nach dem Abitur im Jahr 2010 wusste Sarah, die hier mit einem anderen Namen genannt werden möchte, nicht so recht, was sie machen sollte – mal abgesehen von einer dreimonatigen Reise nach Peru. Dafür brauchte sie Geld, und bei H&amp;M war sie genau richtig. 110 Stunden darf sie pro Monat arbeiten und verkauft wie eine Wilde Kleider, ordnet die überfüllten Kleiderständer und bückt sich hundertfach am Tag nach heruntergefallenen Sachen. &#8220;Es ist manchmal schon anstrengend&#8221;, sagt Sarah. Probleme hatte sie bisher keine. Und wenn es welche gäbe? Ob es in ihrer Filiale einen Betriebsrat gibt, weiß sie nicht. &#8220;Ich glaube, das war mal Thema&#8221;, sagt sie.</p>
<p>Auch Cem Dos Santos Aveiro hat noch nie von einem Betriebsrat gehört. Er arbeitet als Aushilfe bei New Yorker und ist eigentlich ganz zufrieden. &#8220;Pro Stunde bekomme ich 8,50 Euro, und wenn ich mehr als meine 80 Stunden im Monat arbeiten will, kann ich das auch.&#8221; Cem wohnt ebenfalls bei seinen Eltern und spart sein Geld für die Zeit des Studiums. Sollte es je Ärger bei New Yorker geben, sucht er sich eben einen anderen Job.</p>
<p>Dass so viele Geschäfte keinen Betriebsrat haben, wundert Georg Wäsler schon lange nicht mehr. &#8220;Die meisten Textilfilialen haben keinen. Deswegen ist es auch schwer für uns, einen Einblick in die Läden zu bekommen.&#8221; Wenn niemand bereit sei, sich zu engagieren, könne er nichts machen. Auch die vielen Teilzeitstellen mit befristeten Verträgen sind hinderlich bei der Formierung eines Betriebsrats. &#8220;Wer sich nur für ein Jahr in einem Unternehmen weiß, stellt sich nicht zur Wahl&#8221;, sagt Georg Wäsler. Möchte ein Unternehmen die Gründung eines Betriebsrats verhindern, kann es auch schnell eklig werden – mit Drohungen, Abfindungen, Druck. &#8220;Hab ich alles schon erlebt.&#8221;</p>
<p>Bei der Kette Mango gab es zum Beispiel immer wieder Versuche, einen Betriebsrat auf die Beine zu stellen. Bisher ohne Erfolg. Aus den Filialen erreichen Georg Wäsler viele Beschwerden, weil die Mitarbeiter nicht nach Tarif bezahlt werden und es zu Problemen mit den Arbeitszeiten kommt. &#8220;Wir müssen uns mit kleinen Schritten zufriedengeben&#8221;, sagt Georg Wäsler und zeigt auf den nächsten Laden in der Kaufingerstraße. &#8220;Zara hat in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung durchgemacht. Die Zahl der Betriebsratsgründungen in den einzelnen Filialen hat zugenommen, von 2013 an steigen sie voll in die Tarifbindung ein.&#8221; Auch H&amp;M habe sich gut entwickelt. &#8220;Wir konnten viele Entfristungen durchsetzen und haben uns für geregelte Arbeitszeiten eingesetzt.&#8221;</p>
<p>Besonders freue ihn, wenn Unternehmen ihre Azubis übernehmen. &#8220;Die Ausbildungsquote ist im Einzelhandel überdurchschnittlich hoch, zirka zehn Prozent sind Azubis.&#8221; Davon profitieren jedoch auch die Geschäfte, nicht nur die Angestellten. Die Jungen &#8220;sind halt billige Arbeitskräfte&#8221;. Wenn zwei Drittel nach der Ausbildung einen unbefristeten Vertrag bekommen, ist Wäsler zufrieden.</p>
<p>Gedanken macht er sich um die mehr als 100 Kaufhof-Warenhäuser, für die aktuell ein Käufer gesucht wird, und um ihre 24 000 Beschäftigten deutschlandweit. Er fürchtet, dass nicht alle Filialen bestehen bleiben und weiter am Personal und am Gehalt gespart wird. Andere Sorgenkinder gibt es noch in anderen Branchen, etwa den Baumarkt Praktiker oder die Drogeriekette Schlecker.</p>
<p>Wenn man mit Georg Wäsler an einem Wochentag durch die Fußgängerzone spaziert, hat man spätestens nach 20 Minuten ein schlechtes Gewissen. Nicht dass man nicht schon wüsste um die vielen Billigproduzenten aus dem Ausland, die ihre Näher zum Teil unter &#8220;sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten lassen&#8221;, wie zum Beispiel die brasilianische Staatsanwaltschaft kürzlich über einen Zara-Zulieferer feststellte.</p>
<p>Was kann der Käufer tun? Einige Geschäfte boykottieren? Keinen Pulli mehr von H&amp;M kaufen? Keine Hose von Mango? &#8220;Das ist Quatsch, es würde nicht den gewünschten Erfolg bringen&#8221;, beruhigt Wäsler. Man kann nur eins machen: weiterkämpfen. Und nun müsse er auch los, sagt er, und reibt sich seine kalten Hände. Schließlich ist er mit seinen beiden Kindern verabredet. Zum Einkaufen.</p>
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		<title>Ungewöhnliche BISS Aktion: Pfandflaschen als Werbemedium – BISS wirbt Flaschensammler als Verkäufer an</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/aktuell/pressemitteilung-pfandflaschen</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Münchner Straßenmagazin BISS startete am Donnerstag, den 6.10., mit Unterstützung von Sozialreferentin Brigitte Meier, Charles Schumann, „Sportfreunde Stiller“, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec eine einzigartige Anwerbeaktion. Weil es zunehmend Menschen in München gibt, die von Armut bedroht sind, sucht BISS aktuell Mitarbeiter, die das monatlich erscheinende Straßenmagazin verkaufen. Es sollen mit der Aktion mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Münchner Straßenmagazin BISS startete am Donnerstag, den 6.10., <strong>mit Unterstützung von Sozialreferentin Brigitte Meier, Charles Schumann, „Sportfreunde Stiller“, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec</strong> eine einzigartige Anwerbeaktion. Weil es zunehmend Menschen in München gibt, die von Armut bedroht sind, sucht BISS aktuell Mitarbeiter, die das monatlich erscheinende Straßenmagazin verkaufen. Es sollen mit der Aktion mehr Bedürftige erfahren, welche Chance eine Anstellung bei BISS bietet.</p>

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<p>Klebten Etiketten für die BISS-Kampagne zur Gewinnung neuer Verkäufer: Abt Johannes und Frater Emmanuel von der Abtei St. Bonifaz, die Tatort-Kommissare Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, der weltberühmte Barkeeper Charles Schumann, Sozialreferentin Brigitte Meier und die Sportfreunde Stiller. Vielen Dank!<br />
<span id="more-3822"></span><br />
„Wir bieten unseren Verkäufern die Möglichkeit, wieder an der Arbeitswelt teilzuhaben und sich etwas Eigenes aufzubauen“, sagt Hildegard Denninger, Geschäftsführerin von BISS e.V.. „Da die Zahl derer, die sich aktiv an uns wenden und genau so eine Chance suchen, gesunken ist, möchten wir auf sie zugehen und um sie werben. Denn wir bieten heute noch bessere Perspektiven für unsere Mitarbeiter als wir es 1993 zum Start von BISS konnten.“</p>
<p>Jetzt wendete sich BISS an eine perfekte Zielgruppe für den Job des Straßenzeitungsverkäufers: den Pfandflaschensammler.</p>
<p>„Ob Arbeitslose, die anderswo keine Arbeit finden oder ältere Menschen mit geringer Rente: Sie alle sind motiviert, ihren Lebensunterhalt durch eigene Arbeit und aus eigener Kraft zu bestreiten. Wir möchten, dass diese Menschen von unserem Angebot hören und zu uns kommen, um im persönlichen Gespräch mit uns herauszufinden, ob BISS eine Alternative für sie ist“, so Denninger.</p>
<p>Dafür wurden an einem Wochenende Pfandflaschen mit speziellen Aufklebern versehen und im gesamten Stadtgebiet verteilt. Diese können dann von den Flaschensammlern gegen das doppelte Pfand oder im Idealfall gegen eine baldige Festanstellung bei BISS eingetauscht werden. Insgesamt werden etwa 5.000 beklebte Flaschen an öffentlichen Orten platziert.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Für Fotografen geeignet:</strong> Die Aktion hatte bereits zahlreiche Helfer gefunden. Neben BISS Lesern, die sich mit im Heft beiliegenden Aufklebern beteiligen können, hatte sich auch Prominenz angekündigt, unter anderem: <strong>Sozialreferentin Brigitte Meier, Charles Schumann, Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec haben am 6. Oktober um 12.30 Uhr im Prunkhof des Rathauses Flaschen beklebt. „Sportfreunde Stiller“ hatten um 16 Uhr am Bordeauxplatz für die Aktion Hand angelegt.</strong></p>
<p>Unterstützt wurde die Aktion auch vom Kloster Andechs, das 2.500 leere Pfandflaschen zur Verfügung stellte sowie von der Werbeagentur DDB-Tribal und der Filmproduktion Hager Moss, welche das Konzept und die Umsetzung zusammen mit BISS verantworten.</p>
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		<title>Wettbewerbsfilm zur BISS-Pfandflaschenaktion</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 19:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Hager Moss Film Produktion / nach einer Idee von DDB Tribal Berlin / Johannes Hicks]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.biss-magazin.de/aktuell/wettbewerbsfilm-pfandflaschenaktion"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Eine Hager Moss Film Produktion / nach einer Idee von DDB Tribal Berlin / Johannes Hicks</p>
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		<title>BISS-Ausgabe Januar 2012 &#124; Emmas Enkel</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-ausgabe-januar-2012</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelles &#124; 6 Die neuen Emmas: Ende der siebziger Jahre wurde die Zeitschrift Emma gegründet. Nun setzen sich Frauen, die zur selben Zeit geboren wurden, wieder für feministische Ziele ein &#124; 8 Allein unter Männern: Michaela Pichlbauer kämpft dafür, dass Frauen im Beruf nicht benachteiligt werden. Ein Besuch bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt &#124; 12 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4031" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4031" title="Cover der BISS-Ausgabe Januar 2012" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2011/12/biss-12-01.png" alt="Cover der BISS-Ausgabe Januar 2012" width="200" height="267" /><p class="wp-caption-text">Cover der BISS-Ausgabe Januar 2012</p></div>
<p><em><strong>Aktuelles</strong></em> |<strong> 6 Die neuen Emmas: </strong>Ende der siebziger Jahre wurde die Zeitschrift Emma gegründet. Nun setzen sich Frauen, die zur selben Zeit geboren wurden, wieder für feministische Ziele ein | <strong>8 Allein unter Männern:</strong> Michaela Pichlbauer kämpft dafür, dass Frauen im Beruf nicht benachteiligt werden. Ein Besuch bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt |<strong> 12 Ein liebes Paar:</strong> Erich Kirsner hat Demenz. Eine ehrenamtliche rechtliche Betreuerin hilft ihm, sein Leben zu meistern | <strong>16 Arm im Alter?</strong> Wolfgang Ettlich führte lange eine berühmte Kneipe. Aber auch er hat Angst, dass seine Rente nicht zum Leben reicht | <strong>18 &#8220;3 Wochen arbeiten, 1 Woche Ibiza!&#8221;:</strong> In München findet man Traumjobs an jeder Straßenecke. Was steckt hinter den Aushängen an Ampeln und Laternen? |<strong> 20<strong> Im Schlingerkurs:</strong> </strong>Die Piraten wollen den Stadtrat erobern, aber was genau hat diese Partei eigentlich vor? Ein Interview mit dem Vorsitzenden Holger van Lengerich <strong>|<strong> </strong>Schreibwerkstatt</strong> |<strong> 4 Standplatz</strong> | <strong>22 Aufgelesen:</strong> BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | <strong>30 Janas Kolumne:</strong> Die süße Versuchung<em> </em><em>|</em><strong><em> Rubriken</em></strong> | 3 BISS intern | 28 Patenuhren | 24 Aus aller Welt: Ein britischer Veteran erzählt aus seinem Leben | 29 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen</p>
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