
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>BISS - Bürger in sozialen Schwierigkeiten</title>
	<atom:link href="http://www.biss-magazin.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.biss-magazin.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 09:00:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>BISS-Ausgabe Mai 2012 &#124; Stoppt die Sklaverei!</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-ausgabe-mai-2012</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-ausgabe-mai-2012#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4354</guid>
		<description><![CDATA[Aktuelles &#124; 6 Armutsfalle Leiharbeit: Sie werden eingekauft und abbestellt – wie Material. Das Heer der Leiharbeiter wird immer größer. Ein Report aus der Szene &#124; 12 „Leiharbeit ist moderne Sklaverei“ Der Publizist und Ökonom Albrecht Müller kritisiert die neoliberale Wirtschaftspolitik. Ein Gespräch über die SPD, Hartz IV und die Schwäche der Gewerkschaften &#124; 14 Kehraus: Wer sorgt dafür, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4358" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4358  " title="Cover der BISS-Ausgabe Mai 2012" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/05/biss-1205.png" alt="Cover der BISS-Ausgabe Mai 2012" width="200" height="267" /><p class="wp-caption-text">Cover der BISS-Ausgabe Mai 2012</p></div>
<p><em><strong>Aktuelles</strong></em> |<strong> 6 Armutsfalle Leiharbeit: </strong>Sie werden eingekauft und abbestellt – wie Material. Das Heer der Leiharbeiter wird immer größer. Ein Report aus der Szene | <strong>12 „Leiharbeit ist moderne Sklaverei“ </strong>Der Publizist und Ökonom Albrecht Müller kritisiert die neoliberale Wirtschaftspolitik. Ein Gespräch über die SPD, Hartz IV und die Schwäche der Gewerkschaften |<strong> 14 Kehraus: </strong>Wer sorgt dafür, dass München so sauber ist? Unterwegs mit Straßenreinigern | <strong>18 Spiel‘s noch einmal, Hans!</strong> Als DJ brach er Frauenherzen, heute ist Hans fast 80 und hat über 15 Tonnen Schallplatten gesammelt | <strong>20 Frau Hiendl und die Drogenfahnder: </strong>Stromdiebstahl, Bombendrohungen – was passiert in einer Wohnanlage, in der 126 Parteien leben? Eine Hausmeisterin packt aus<strong> | 22 Nachts an der Schäftlarnstraße: </strong>Die Großmarkthalle wird 100 Jahre alt. Wen trifft man dort vor Sonnenaufgang? <strong></strong><strong></strong><strong></strong><strong>|<strong> </strong>Schreibwerkstatt</strong> |<strong> 4 Standplatz</strong> | <strong>24 Aufgelesen:</strong> BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | <strong>30 Janas Kolumne:</strong> Im Mai |<em></em><em></em><strong><em> Rubriken</em></strong> | 3 BISS intern | 28 Patenuhren | 26 Hotel BISS &#8211; Ein Film über das Projekt feiert Premiere | 29 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-ausgabe-mai-2012/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Politiker, packt es an!</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-intern/politiker-packt-es-an</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-intern/politiker-packt-es-an#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildegard Denninger</dc:creator>
				<category><![CDATA[BISS intern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4351</guid>
		<description><![CDATA[Wir machen seit vielen Jahren im Frühjahr eine Woche Urlaub im Engadin. Mein Mann, die Kinder und deren Freunde fahren Ski, ich gehe spazieren, lese, fahre mit der Gondelbahn auf die Berge und esse Eisbecher mit Sahne. Es ist immer schön dort, aber diesmal war es optimal: die ganze Zeit Sonnenschein, strahlend blauer Himmel, klare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3113" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-3113" title="BISS-Geschäftsführerin Hildegard Denninger" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2011/04/portrait-hildegard.jpg" alt="BISS-Geschäftsführerin Hildegard Denninger" width="200" height="215" /><p class="wp-caption-text">BISS-Geschäftsführerin Hildegard Denninger</p></div>
<p>Wir machen seit vielen Jahren im Frühjahr eine Woche Urlaub im Engadin. Mein Mann, die Kinder und deren Freunde fahren Ski, ich gehe spazieren, lese, fahre mit der Gondelbahn auf die Berge und esse Eisbecher mit Sahne.</p>
<p>Es ist immer schön dort, aber diesmal war es optimal: die ganze Zeit Sonnenschein, strahlend blauer Himmel, klare Luft und die Schneeverhältnisse waren noch so gut, dass man überall Ski fahren konnte. Auf der Diavolezza, meinem Lieblingsberg, waren sogar noch Liegestühle frei, sodass ich Auge in Auge mit dem Piz Palü einen Espresso trinken konnte. Man kann es hier gar nicht vermeiden, glücklich zu sein. Deshalb nehme ich mir jedes Mal vor, irgendwann einmal mit einem Bus voller BISS-Verkäufer ins Engadin zu fahren, damit sie das auch erleben können. Ich weiß nicht, ob es jemals klappt, denn auch in der Nachsaison ist die Schweiz noch sehr teuer. Was mich dann tröstet, ist, dass wir unseren Verkäufern ja nicht nur feste Arbeitsplätze und Hilfe bei der Überwindung ihrer Probleme anbieten, sondern ihnen auch die schönen Seiten des Lebens nahebringen. Unsere Verkäufer haben im Laufe der Jahre auf unseren Betriebsausflügen alle bayerischen Seen und die dazugehörigen Berge gesehen, und auch nach Berlin sind wir schon einmal gefahren.</p>
<p>Davon können Leiharbeiter nur träumen. Sie werden als Verfügungsmasse betrachtet, können von ihrem Lohn nicht leben und sind ausgeschlossen von allem, was das Leben lebenswert macht. Auf ihrem Buckel machen Großunternehmen Rekordgewinne, indem sie Stammpersonal ausstellen und oft dieselben Leute als Zeitarbeiter mit weniger Lohn und weniger Rechten wieder einstellen. Von diesen Gewinnen profitieren dann in der Hauptsache ein paar Großaktionäre, die Ausschüttungen in unvorstellbarer Höhe bekommen. Was für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!</p>
<p>So eine Welt wollen wir nicht! Auch wenn solch ein Verhalten nicht gegen derzeit gültige Gesetze verstößt, diese Art von Kapitalismus verstößt gegen die Menschenwürde. Arbeit wird im Vergleich hoch besteuert, die großen Vermögen und die Finanzströme werden geschont. Man gibt vor, dass das große Geld sich verflüchtigen würde, sobald man es einer Steuer unterwirft. Das ist Quatsch! Bis jetzt ist das Kapital immer dahin zurückgekommen, wo es geordnete Verhältnisse gibt. Geordnete Verhältnisse gibt es nur, wo soziale Gerechtigkeit herrscht, eine Regierung die Wertvorstellungen ihrer Bürger in Gesetzen festschreibt und dafür sorgt, dass diese auch umgesetzt werden. Hallo Politiker, packt es an, sonst seid ihr fehl am Platz und wir wählen andere!</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><img title="UnterschriftHildegard" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2010/05/UnterschriftHildegard-200x53.jpg" alt="" width="200" height="53" /><br />
Hildegard Denninger</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-intern/politiker-packt-es-an/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Radlverrückt</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/magazin/schreibwerkstatt/radlverruckt</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/magazin/schreibwerkstatt/radlverruckt#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Biesewski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schreibwerkstatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4349</guid>
		<description><![CDATA[Mit 25 Jahren leistete ich mir mein erstes gutes Fahrrad. Damals bin ich selten damit gefahren und wenn, dann nur am Wochenende. Als 1990 der Busverkehr zu meiner damaligen Arbeitsstelle eingestellt wurde, fuhr ich fast ein halbes Jahr lang mit dem Rad zu den Nacht- und Wochenendschichten, das waren hin und zurück zusammen etwa 75 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 25 Jahren leistete ich mir mein erstes gutes Fahrrad. Damals bin ich selten damit gefahren und wenn, dann nur am Wochenende. Als 1990 der Busverkehr zu meiner damaligen Arbeitsstelle eingestellt wurde, fuhr ich fast ein halbes Jahr lang mit dem Rad zu den Nacht- und Wochenendschichten, das waren hin und zurück zusammen etwa 75 Kilometer. Von 1991 bis 2003 vernachlässigte ich das Radfahren wieder. Aber seit 2003 radle ich fast täglich.</p>
<p>Mein Fahrrad ist mein Kultobjekt. Ausgerüstet mit Radio, einem Korb, Taschen und kleinen Plüschtieren, ist es in München mittlerweile bekannt. Viele meiner BISS-Kunden sehen mein Rad und wissen, dass ich nicht weit sein kann. Ich radle täglich mindestens 20 Kilometer, so bin ich unabhängig vom MVV, und beim Radeln spüre ich auch meinen Rheumaknoten an der großen Zehe nicht, der mir beim Gehen manchmal Probleme bereitet.</p>
<p>Meine längste Fahrt war eine zum Kochelsee, bepackt mit Schlafsack, Decke, Badesachen und einer Stereoanlage am Lenkrad. Früh um sechs Uhr fuhr ich in Solln los, gut gelaunt und mit toller Musik. Bis Kochel sind es 68 Kilometer, dafür brauchte ich viereinhalb Stunden. Eine Frau, die ich am Ortseingang nach dem Weg zum See fragte, wollte kaum glauben, dass ich die ganze Strecke von München mit dem Rad gekommen war. Ich verbrachte drei schöne Tage am Kochelsee und radelte dann wieder zurück.</p>
<p>2010 wurde mir meine Stereoanlage vom Rad geklaut, während ich nur zehn Minuten in einem Geschäft war. Dabei hatte ich die Anlage am Lenkrad festgeschraubt, der Dieb hat sie regelrecht herausgerissen. Das machte mich wirklich traurig. Ein Leben ohne mein Fahrrad kann ich mir nicht mehr vorstellen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/magazin/schreibwerkstatt/radlverruckt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Standplatz: Am Ostbahnhof und in Neuperlach</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/magazin/standplatz/am-ostbahnhof-und-in-neuperlach</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/magazin/standplatz/am-ostbahnhof-und-in-neuperlach#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Berrabah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Standplatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4339</guid>
		<description><![CDATA[Neuperlach wurde in den sechziger Jahren als Trabantenstadt gebaut, heute leben dort viele Sozialhilfeempfänger. Mein Verkaufsplatz vorm Perlacher Einkaufszentrum ist kein leichter, viele Kollegen haben ihn vor mir wieder hingeschmissen, zwei Jahre lang hat dort sogar gar keiner verkauft, weil man da angeblich so wenige Hefte loskriegt. Ich jedoch habe treue, sympathische Kunden, die sagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4345" class="wp-caption alignnone" style="width: 615px"><img class="size-full wp-image-4345" title="Martin Berrabah an seinem Standplatz | Foto: Barbara Donaubauer" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/05/martin-berrabah.jpg" alt="Martin Berrabah an seinem Standplatz | Foto: Barbara Donaubauer" width="605" height="340" /><p class="wp-caption-text">Martin Berrabah an seinem Standplatz | Foto: Barbara Donaubauer</p></div>
<p>Neuperlach wurde in den sechziger Jahren als Trabantenstadt gebaut, heute leben dort viele Sozialhilfeempfänger. Mein Verkaufsplatz vorm Perlacher Einkaufszentrum ist kein leichter, viele Kollegen haben ihn vor mir wieder hingeschmissen, zwei Jahre lang hat dort sogar gar keiner verkauft, weil man da angeblich so wenige Hefte loskriegt. Ich jedoch habe treue, sympathische Kunden, die sagen, sie kaufen nur bei mir. Es ist zwar so, dass ich viele aggressionsgeladene Situationen beobachte und Verhaltensweisen, bei denen ich mir denke, das ist halt eine ganz andere Generation. Aber ich persönlich werde eigentlich in Ruhe gelassen.</p>
<p>Wenn ich mal blöd angeredet werde, dann immer von Deutschen, obwohl 90 Prozent der Leute hier Ausländer sind. Ich gehe zweimal die Woche ins Karatetraining, auch aus dem Grund, weil ich es wichtig finde, Zivilcourage zu zeigen, und dazu möchte ich auch mit 60 noch in der Lage sein und nicht gezwungenermaßen weggucken müssen, wenn zum Beispiel jugendliche Gewalttäter jemanden angreifen. Ich war 20 Jahre lang drogensüchtig und lebte auf der Straße. Vor 13 Jahren kam ich über einen Verkäufer, den ich in der Drogenszene kennengelernt hatte, zu BISS. Wir waren damals etwa 20 neue Kollegen, viele von ihnen sind mittlerweile schon gestorben. Daheim, an einer Pinnwand, habe ich zur Erinnerung Bilder von ihnen aufgehängt sowie auch von einigen netten Kunden, die jahrelang bei mir gekauft haben und dann plötzlich nicht mehr aufgetaucht sind. Manchmal bekam ich von irgendwelchen Bekannten noch Fotos von ihnen.</p>
<p>Als ich bei BISS fest angestellt wurde, überredete mich die Chefin, mir eine eigene Wohnung zu nehmen. Für mich war das am Anfang ungewohnt, ich wollte lange Zeit eigentlich gar keine haben und hätte sie wohl auch wieder aufgegeben, wenn nicht schon meine zwei Katzen bei mir gelebt hätten. Sie und meine Hündin Maja bedeuten mir viel. Von Tieren wird man nicht enttäuscht, ihre Liebe ist ehrlich. Ansonsten bin ich viel allein, ohne Pflichten, ohne Verantwortung. Beziehungsfähig war ich eh noch nie. In meiner Freizeit übe ich Gitarre oder Mundharmonika. Bei BISS haben wir übrigens einen, der mindestens so gut Mundharmonika spielen kann wie Michael Hirte, der angebliche Sozialhilfeempfänger aus der &#8220;Supertalent&#8221;- Show. Dessen Mitleidsmasche würde ich für mich aber nicht wollen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/magazin/standplatz/am-ostbahnhof-und-in-neuperlach/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>»Wir haben unsere Werteorientierung verloren«</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/magazin/wir-haben-unsere-werteorientierung-verloren</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/magazin/wir-haben-unsere-werteorientierung-verloren#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 12:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Stadler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4328</guid>
		<description><![CDATA[Leiharbeit verletzt Grundrechte. Warum regt das so wenige Menschen auf? Ein Gespräch mit dem Publizisten Albrecht Müller In Deutschland gibt es rund eine Million Leiharbeiter, so viele wie nie zuvor, Tendenz steigend. Warum regt sich nur wenig Widerstand gegen diese prekären Arbeitsverhältnisse? Es gibt keinen Aufstand, weil viele der Betroffenen einfach keine Alternative haben. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Leiharbeit verletzt Grundrechte. Warum regt das so wenige Menschen auf? Ein Gespräch mit dem Publizisten Albrecht Müller</h4>
<div id="attachment_4333" class="wp-caption alignnone" style="width: 615px"><img class="size-full wp-image-4333" title="Albrecht Müller | Foto: Privat" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/05/albrecht-mueller.jpg" alt="Albrecht Müller | Foto: Privat" width="605" height="340" /><p class="wp-caption-text">Albrecht Müller | Foto: Privat</p></div>
<p><em><strong>In Deutschland gibt es rund eine Million Leiharbeiter, so viele wie nie zuvor, Tendenz steigend. Warum regt sich nur wenig Widerstand gegen diese prekären Arbeitsverhältnisse?</strong></em><br />
Es gibt keinen Aufstand, weil viele der Betroffenen einfach keine Alternative haben. Die Mehrheit der jungen Arbeitnehmer ist gezwungen, auch Leiharbeit anzunehmen. Wir haben in Deutschland wie auch anderswo in den westlichen Industrienationen eine Reservearmee von Arbeitslosen. Und das ist politisch gewollt.</p>
<p><em><strong>Wer sagt das?</strong></em><br />
Zum Beispiel Alan Budd, ein englischer Notenbanker. Er hat es in einem Interview sehr schön auf den Punkt gebracht, als er sagte: Wirtschaftsexperten unter Margaret Thatcher hätten bereits erkannt, dass die von ihnen verfolgte Politik, die Staatsausgaben konsequent zu senken, zu mehr Arbeitslosigkeit führe. Diese Erhöhung der Arbeitslosigkeit sei aus der Sicht dieser Leute wünschenswert gewesen, um die Arbeiterklasse zu schwächen und so die Profite der Unternehmer zu steigern.<br />
<span id="more-4328"></span></p>
<p><em><strong>Wo sehen Sie Parallelen zu Deutschland?</strong></em><br />
Ganz klar: Hartz IV. Mit Hartz IV hat man de facto die Arbeitslosenversicherung zerstört und alle geschwächt, die arbeitslos werden, aber auch diejenigen, die noch Arbeit haben. Jeder muss heutzutage fürchten, auf Hartz IV zurückzufallen und sein Erspartes zu verlieren. Aus dieser Angst heraus sind viele Arbeiter nicht mehr bereit, sich mit den Arbeitslosen oder Leiharbeitern zu solidarisieren. Deshalb ist der Widerstand gegen prekäre Arbeitsverhältnisse auch so gering.</p>
<p><em><strong>Wie ist es mit der SPD, die ja gegen diese Entwicklung ankämpfen müsste?</strong></em><br />
Das ist ein interessantes Phänomen, dass etwas wie Hartz IV so glatt durchgeht, obwohl es den Interessen derer entgegensteht, für die man in der Vergangenheit angetreten ist: die Arbeitnehmer. Noch zu Helmut Schmidts Zeiten war das soziale Netz das Markenzeichen der SPD, ein Netz für die Menschen, die nichts anderes anzubieten haben als ihre Arbeitskraft.</p>
<p><em><strong>Und wieso tun sich die Gewerkschaften so schwer? Es gibt zwar einzelne Kampagnen in Firmen, aber insgesamt scheinen sie gegen den Trend machtlos zu sein.</strong></em><br />
Das hat auch damit zu tun, dass viele Arbeitnehmer nicht mehr fordern, weil sie ihren Arbeitsplatz nicht gefährden wollen – das schwächt natürlich auch die Gewerkschaften. Bei ihrem Kampf für die 35-Stunden-Woche hat die Gewerkschaft ja in Ostdeutschland erlebt: Wenn es viele Arbeitslose gibt, bekommt man für so eine Forderung keine Unterstützung. Bei den Leiharbeitern kommt hinzu, dass sie Konkurrenten der Festangestellten sind, die genau wissen, dass auch ihr Arbeitsplatz jederzeit ausgelagert werden kann. Wenn Stammbeschäftigte für Leiharbeiter auf die Straße gehen, müssen sie ein hohes Maß an Solidarität mitbringen.</p>
<p><em><strong>Was ist von dem Argument zu halten, Leiharbeiter seien notwendig, um Auftragsspitzen abzudecken?</strong></em><br />
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum Leiharbeit günstiger sein soll. Die Leiharbeitsfirmen wollen ja auch was verdienen, also ist der Leiharbeiter, wenn er nicht brutal im Lohn gedrückt wird, sogar teurer als ein fest angestellter Arbeiter. Außerdem haben wir heute genug Ausgleichsmöglichkeiten für Auftragsspitzen, die Arbeitszeiten werden schon seit Jahren flexibilisiert.</p>
<p><em><strong>Der &#8220;Spiegel&#8221; schreibt: &#8220;Die deutsche Gesellschaft erlebt einen tief greifenden Wandel, angetrieben von radikalen Veränderungen der Arbeitswelt. Klassische Vollzeitjobs werden rar, die Menschen müssen sich auf scharfe Brüche im Erwerbsleben einstellen und mehr Risiken auf sich nehmen.&#8221; Das klingt wie ein Naturgesetz.</strong></em><br />
Das ist genau die Propaganda, die seit Jahren verbreitet wird: Alles sei weggebrochen, die ganze Arbeitswelt sei neu. Da wird beschönigt, was früher war. Nach dem Krieg, ich habe das erlebt, gab es fast nur gebrochene Erwerbsbiographien. Und dann wird auch noch schwadroniert, die Dienstleistungsgesellschaft habe die Industriegesellschaft abgelöst. Gerade während der Krise hat sich doch gezeigt: Das Stärkste an unserer Wirtschaft ist die Industrie.</p>
<p><em><strong>Und damit das so bleibt – das wird zumindest behauptet –, müssten die Unternehmen so flexibel wie möglich sein, um auch international konkurrieren zu können.</strong></em><br />
Dagegen setze ich, dass es oft gar nicht billiger ist, Leiharbeiter im großen Stil einzusetzen. Außerdem gibt es ja auch noch ein Wertesystem in einer Gesellschaft: Ich finde, Leiharbeit ist – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht mit dem Artikel 1 unseres Grundgesetzes vereinbar: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Wenn jemand von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz verschoben wird, hat das mit einer sozialen Marktwirtschaft nichts mehr zu tun. Das ist modernes Sklaventum. Die Menschen sind gezwungen, solche Arbeitsverhältnisse einzugehen und sich schikanieren zu lassen. Und dann müssen sie noch hinnehmen, dass die Leiharbeitsfirma von ihrer Arbeitskraft ganz offen einen Mehrwert einstreicht: Ich schufte und weiß genau, da sitzt einer, der hat mich vermittelt und der bekommt dafür extra Geld.</p>
<p><em><strong>Es gibt jüngere Arbeitnehmer, die kennen nur diese Arbeitswelt. Sehen Sie darin eine Gefahr?</strong></em><br />
Da gibt es einen Gewöhnungseffekt, den ich kritisch sehe, weil diese Menschen möglicherweise gar nicht mehr fähig sind, sich andere Welten vorzustellen. Deshalb betrachten auch so viele junge Leute einen willentlich herbeigeführten Zustand, die massive Schwächung der Arbeitnehmerschaft, als unumgänglich.</p>
<p><strong>Wollen Sie sagen, Rot-Grün habe die Leiharbeitsgesetze im Jahr 2003 willentlich so aufgeweicht, damit es zu den heutigen Zuständen kommt? Oder haben sich die Parteien einfach von den falschen Leuten beraten lassen?</strong><br />
Na ja, einer wie Wolfgang Clement, der ehemalige Wirtschaftsminister, hat sicher gewusst, was er tat. Er arbeitet ja heute auch für Adecco, eine der größten Leiharbeitsfirmen, und leitet deren Arbeitsforschungsinstitut.</p>
<p><em><strong>Manchmal wird zur Rechtfertigung von Leiharbeit angeführt, sie sei eine Chance für Langzeitarbeitslose.</strong></em><br />
Dazu gibt es doch Zahlen und Statistiken, das gelingt bloß etwa jedem 20. Langzeitarbeitslosen. Dafür sollte man keine Zustände schaffen, die letztlich die Würde der Menschen zerstören.</p>
<p><em><strong>Ist das aus Ihrer Sicht das zentrale Argument gegen Leiharbeit: die Zerstörung der Menschenwürde?</strong></em><br />
Ich finde jedenfalls interessant, dass in der öffentlichen Debatte gar keine Rolle spielt, was im Artikel 1 des Grundgesetzes steht. Es fragt auch niemand, was in Artikel 20 steht: Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Wir haben also lauter Verfassungsfeinde um uns herum. Der Gedanke, jemanden zu verleihen, wäre für die Generation meiner Eltern undenkbar gewesen. Wir haben unsere Werteorientierung verloren – und das ist nicht einmal ein Thema. Darin sehe ich ein Versäumnis der Gewerkschaften.</p>
<p><em>Albrecht Müller leitete von 1970 bis 1972 die PR-Arbeit des SPD-Parteivorstands, war unter Willy Brandt und Helmut Schmidt Planungschef im Kanzleramt und saß von 1987 bis 1994 im Bundestag. Seit Jahren kritisiert er die neoliberale Wirtschaftspolitik, u.a. auf <a title="Zu www.nachdenkseiten.de wechseln" href="http://www.nachdenkseiten.de" target="_blank">www.nachdenkseiten.de</a>. In seinem Buch &#8220;Der falsche Präsident&#8221; setzt er sich mit Joachim Gauck auseinander (<a title="Zu www.westendverlag.de wechseln..." href="http://www.westendverlag.de" target="_blank">www.westendverlag.de</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/magazin/wir-haben-unsere-werteorientierung-verloren/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Film »Hotel BISS &#8211; Vision einer Bürgerbewegung« auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival München</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/aktuell/hotel-biss-vision-einer-buergerbewegung</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/aktuell/hotel-biss-vision-einer-buergerbewegung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4211</guid>
		<description><![CDATA[Wolfgang Ettlich, der für seine Dokumentarfilme schon zweimal mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wurde, hat das Projekt Hotel BISS von 2007 bis 2011 begleitet und einen Film darüber gedreht. Dieser Film wurde nun auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival in München gezeigt. »Hotel BISS &#8211; Vision einer Bürgerbewegung« dokumentiert unser gemeinsames Bemühen um das alte Münchner Frauengefängnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-4231" style="margin-bottom: 20px;" title="Hotel BISS – Vision einer Bürgerbewegun" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Hotel_BISS_Dokfest.jpg" alt="Hotel BISS – Vision einer Bürgerbewegun" width="605" height="340" /> <a title="Webseite von Wolfgang Ettlich besuchen..." href="http://www.ettlich-film.de/" target="_blank">Wolfgang Ettlich</a>, der für seine Dokumentarfilme schon zweimal mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wurde, hat das Projekt Hotel BISS von 2007 bis 2011 begleitet und einen Film darüber gedreht. Dieser Film wurde nun auf dem Internationalen <a title="Zu DOK.fest wechseln..." href="http://www.dokfest-muenchen.de/" target="_blank">Dokumentarfilmfestival</a> in München gezeigt. »Hotel BISS &#8211; Vision einer Bürgerbewegung« dokumentiert unser gemeinsames Bemühen um das alte Münchner Frauengefängnis Am Neudeck.</p>
<p><strong>Die Premiere war am Donnerstag, den 3. Mai um 21:00 Uhr<br />
im ARRI Kino in München, Türkenstraße 91.</strong></p>
<p>Eine zweite Vorstellung gab es am Samstag, den 5. Mai um 15:30 Uhr<br />
im City 3 Kino in München, Sonnenstraße 12.</p>
<p>Das <a title="»Hotel BISS - Vision einer Bürgerbewegung« auf der Seite des Bayerischen Rundfunks..." href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/programmkalender/sendung311146.html" target="_blank">Bayerische Fernsehen</a> zeigt »Hotel BISS &#8211; Vision einer Bürgerbewegung«<br />
am Dienstag, 12. Juni 2012 von 23:40 Uhr bis 0:55 Uhr.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
<a title="Link zur DOK.fest-Webseite zum Film" href="http://www.dokfest-muenchen.de/filme_view_web.php?fid=4952" target="_blank">Link zur DOK.fest-Webseite zum Film</a><a title="Zu DOK.fest wechseln..." href="http://www.dokfest-muenchen.de/" target="_blank"><br />
</a><a title="PDF-Seite aus DOK.fest-Programm zum Film" href="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/DOKFEST_Hotel-BISS.pdf">PDF-Seite aus DOK.fest-Programm zum Film</a><a title="PDF-Seite aus DOK.fest-Programm zum Film" href="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/DOKFEST_Hotel-BISS.pdf"><br />
</a><a title="Artikel »Die verlorene Vision« aus der Süddeutschen Zeitung von Bernd Kastner" href="/wp-content/uploads/2012/05/Die-verlorene-Vision.pdf">PDF-Artikel »Die verlorene Vision« aus der Süddeutschen Zeitung von Bernd Kastner</a><a title="PDF-Seite aus DOK.fest-Programm zum Film" href="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/DOKFEST_Hotel-BISS.pdf"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/aktuell/hotel-biss-vision-einer-buergerbewegung/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf der Jagd nach dem besonderen Moment</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/aktuell/auf-der-jagd-nach-dem-besonderen-moment</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/aktuell/auf-der-jagd-nach-dem-besonderen-moment#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4269</guid>
		<description><![CDATA[Am 24. und 25. März 2012 fand ein Streetfotografie-Workshop bei BISS statt. 18 passionierte Hobbyfotografen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren auf den Straßen von München unterwegs, auf der Suche nach authentischen Augenblicken und interessanten Gesichtern. Unter dem Motto „Begegnungen“ spazierten sie wie gewöhnliche Touristen durch die Stadt, um im richtigen Moment alltägliche Szenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4301" class="wp-caption alignleft" style="width: 374px"><a href="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/1070346_web.jpg" rel="shadowbox[sbpost-4269];player=img;" title="Die Teilnehmer des Streetfotografie-Workshops"><img class=" wp-image-4301        " title="Die Teilnehmer des Streetfotografie-Workshops" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/1070346_web.jpg" alt="Die Teilnehmer des Streetfotografie-Workshops" width="364" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Die Teilnehmer des Streetfotografie-Workshops. Ihre Kursbeiträge gingen als Spende an BISS. Erste Reihe: Die Organisatoren Bastian Staude (links) und Thomas Leuthard mit der Chefredakteurin Isa Hoffinger</p></div>
<p>Am 24. und 25. März 2012 fand ein Streetfotografie-Workshop bei BISS statt. 18 passionierte Hobbyfotografen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren auf den Straßen von München unterwegs, auf der Suche nach authentischen Augenblicken und interessanten Gesichtern. Unter dem Motto „Begegnungen“ spazierten sie wie gewöhnliche Touristen durch die Stadt, um im richtigen Moment alltägliche Szenen in Bars, Parks oder in der U-Bahn einzufangen. Veranstaltet wurde der Workshop von dem Schweizer Streetfotografen Thomas Leuthard. Er gilt als einer der besten Streetfotografen in der Szene, die international immer mehr Anhänger findet und sich in Internetforen austauscht. Seine Bildbände, die er auf seiner Homepage <a title="Zu www.85mm.ch wechseln..." href="http://www.85mm.ch" target="_blank">www.85mm.ch</a> zum kostenlosen Download anbietet, zeigen Porträts und Szenen aus verschiedenen Städten. Bei BISS war Leuthard nun schon zum zweiten Mal zu Gast. Er und sein Co-Referent Bastian Staude verzichteten auf ein Honorar und spendeten statt dessen die Kursbeiträge der Teilnehmer an den BISS e.V.. Im ersten Workshop, der im Herbst 2011 stattfand, waren die Fotografen unterwegs, um „Die andere Seite“ Münchens zu entdecken und mit den Menschen auf der Straße zu sprechen. Die schönsten Bilder haben wir hier für Sie zusammengestellt.<br />
<span id="more-4269"></span></p>
<h4>Slideshow Streetfotografie-Workshop</h4>
<p><div class="slider-wrapper theme-default"><div class="ribbon"></div><div id="nivoslider-4251" class="nivoSlider" style="width:605px;height:404px;"><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 1-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 2-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 3-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 4-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 5-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 6-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 7-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Gesichter der Stadt 8-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Armut 1-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Armut 2-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Armut 3-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Armut 4-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Armut 5-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Armut 6-605x404.jpg" alt="" /><img src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/04/Schlussbild-605x404.jpg" alt="" /></div></div><script type="text/javascript">
jQuery(window).load(function(){
    jQuery("#nivoslider-4251").nivoSlider({
        effect:"fade",
        slices:15,
        boxCols:8,
        boxRows:4,
        animSpeed:1000,
        pauseTime:7000,
        startSlide:0,
        directionNav:true,
        directionNavHide:true,
        controlNav:false,
        controlNavThumbs:false,
        controlNavThumbsFromRel:true,
        keyboardNav:false,
        pauseOnHover:true,
        manualAdvance:false
    });
});
</script>
 Copyright: Manuel Dorn, Mario Helkert, Rudi Klinger, Frank Lehrieder, Thomas Leuthard,<br />
Bastian Staude, Stefan Stüber</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/aktuell/auf-der-jagd-nach-dem-besonderen-moment/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BISS-Ausgabe April 2012 &#124; Wir Bayern</title>
		<link>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-ausgabe-april-2012</link>
		<comments>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-ausgabe-april-2012#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BISS-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Magazin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.biss-magazin.de/?p=4182</guid>
		<description><![CDATA[Aktuelles &#124; 6 Geschafft! Hinter Birgül Bastürk liegt ein langer, steiler Weg. Ihre Eltern können nicht lesen und schreiben. Sie boxte sich durch und studierte. Das Porträt einer Kämpferin &#124; 10 Auf der anderen Seite: Muslime sind radikal und grenzen sich selbst aus. So wurde eine Studie interpretiert, die für ausländerfeindliche Schlagzeilen sorgte. Die Wahrheit ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4185" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4185" title="Cover der BISS-Ausgabe April 2012" src="http://www.biss-magazin.de/wp-content/uploads/2012/03/BISS-1204-1.png" alt="Cover der BISS-Ausgabe April 2012" width="200" height="267" /><p class="wp-caption-text">Cover der BISS-Ausgabe April 2012</p></div>
<p><em><strong>Aktuelles</strong></em> |<strong> 6 Geschafft! </strong>Hinter Birgül Bastürk liegt ein langer, steiler Weg. Ihre Eltern können nicht lesen und schreiben. Sie boxte sich durch und studierte. Das Porträt einer Kämpferin | <strong>10 Auf der anderen Seite: </strong> Muslime sind radikal und grenzen sich selbst aus. So wurde eine Studie interpretiert, die für ausländerfeindliche Schlagzeilen sorgte. Die Wahrheit ist komplizierter. Wir haben einen türkischen und einen deutschen Schüler über mehrere Wochen begleitet |<strong> 16  Hinter der Fassade: </strong>Brennende Autos, marodierende Ghettokids: Georg M. Oswald hat einen Krimi über Banlieues geschrieben. Er spielt ausgerechnet im beschaulichen München. Ein Gespräch über Kratzer im Bild der Wohlstandsidylle | <strong>18 Ziemlich beste Freundin:</strong> Michèle Peron betreut seit 20 Jahren wohnungslose Menschen. Eine Hommage an die couragierte Französin | <strong>20 Schluss mit der Stadtflucht! </strong> Das Leben in Großstädten kann sich bald kein Normalverdiener mehr leisten. Höchste Zeit, um etwas gegen die steigenden Mieten zu tun, meint Andrea von Grolman. So können Sie sich wehren <strong></strong><strong>|<strong> </strong>Schreibwerkstatt</strong> |<strong> 4 Standplatz</strong> | <strong>24 Aufgelesen:</strong> BISS-Verkäufer erzählen, was sie bewegt | <strong>30 Janas Kolumne:</strong> Das Rennen <em> </em><em>|</em><strong><em> Rubriken</em></strong> | 3 BISS intern | 27 Patenuhren | 22 Aus aller Welt:  Alle reden über den Euro-Rettungsschirm. Hängt unser Glück wirklich von der Wirtschaft ab? | 28 Freunde und Gönner | 30 Impressum | 31 Adressen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.biss-magazin.de/magazin/biss-ausgabe-april-2012/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

