Freunde im Haus und im Bauch ein Schmetterling

Neun Studenten und geistig behinderte Menschen in einer riesigen Münchner Wohnung: Sie kochen zusammen, gehen ins Kino und führen ein anstrengendes, aber lustiges Leben

Im Wohnzimmer der Wohngemeinschaft liegt die Katze Martha auf dem roten Sofa. Hannes Ponton, 33 Jahre, mag Hunde. Wenn er einen Hund sehen will, muss er die Nachbarn der Eltern besuchen, sie haben einen Terrier. Seine Mitbewohnerin Theresa Storch, 24 Jahre, kommt in sein Zimmer, trägt eine Katze mit langen Haaren auf dem Arm. Die muss häufig gebürstet werden. „Meine Oma hat ein Meerschweinchen gehabt. Schnuffi biss das Kabel der Waschmaschine durch“, erzählt Theresa. „Zisch, wusch, das Meerschweinchen geht hoch gegen die Decke, hat nicht mehr gelebt. Schnuffi bei Oma. Das war so krass. Nicht meine Oma hat das Meerschweinchen umgebracht. Das Meerschweinchen hat sich selber umgebracht. Die Waschmaschine war im Arsch.“ Lesen Sie weiter bei »Freunde im Haus und im Bauch ein Schmetterling«…