Spionin in „World of Warcraft“

Geht es um Computerspiele, gilt: Aufregen ist einfach, auskennen schwierig. Die Suchtforscherin Regine Pfeiffer berichtet aus der fremden Welt der Spieler

Seit drei Jahren bin ich dabei, dem Spiel „World of Warcraft“ (WoW), auf Deutsch „Welt des Kriegshandwerks“, auf die Schliche zu kommen: Ohne selber zu spielen, im Unsichtbar- Modus gewissermaßen, in dem virtuelle Angreifer sich ihren Opfern nähern, besichtige ich regelmäßig die Zauberwelten von Azeroth, dem riesigen WoW-Land. Und ich sitze als teilnehmende Beobachterin neben bezahlten Spielern, verfolge die Wege ihrer Avatare. Avatar nennt man die Figur, die ein Spieler spielt, also sein virtuelles Alter Ego. Ich höre zu, wie sich Spieler miteinander unterhalten, und analysiere mitgeschnittene Videoclips. Zusätzlich lese ich auf Internet-Seiten die Berichte von Menschen, die sich selber für WoW-süchtig halten oder beschreiben, wie sie die Abhängigkeit überwunden haben. Lesen Sie weiter bei »Spionin in „World of Warcraft“«…