Eigendynamik

Hartz IV hält seine Empfänger in der Armut

Am 1. Januar 2005 traten SGB II und SGB XII in Kraft; damals unter dem Begriff “Hartz IV”. Kritik daran gab es schon davor. Bereits in der Planungsphase äußerten Sachbearbeiter und Fachleute ihre Befürchtungen und Betroffene ihre Ängste. Dabei erschien die Zielsetzung durchaus begrüßenswert: Kosten sollten reduziert, die Bürokratie zurückgeschraubt, die Arbeitslosigkeit verringert und dadurch die Menschen aus der Einkommensarmut herausgeholt werden. Was hat sich davon erfüllt? Die Kritik an den Hartz-Gesetzen, von denen es bekanntermaßen vier gibt, will nicht verstummen. Lesen Sie weiter bei »Eigendynamik«…

Integration gelingt or allem durch Festanstellung

Deshalb ist BISS Arbeitgeber geworden. Vetriebsleiter Johannes Denninger im Interview über die Hintergründe der Anstellungsmodalitäten

Herr Denninger, BISS hilft bedürftigen Menschen, sich selbst zu helfen. Wie sieht diese Hilfe konkret aus? Johannes Denninger: Grundsätzlich kann jeder, der arm ist, BISS verkaufen. Das können Menschen sein, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II oder SGB XII beziehen oder die über eine Rente von weniger als 700 Euro verfügen. Um das zu überprüfen, benötigen wir den entsprechenden Bescheid von der Agentur für Arbeit (Arge). Zwei Drittel der etwa 100 BISS-Verkäuferinnen und -Verkäufer sind zwischen 50 und 75 Jahre als und werden schon aus diesem Grund von den meisten Arbeitgebern abgelehnt; eine Umschulung oder Ausbildung kommt für sie nicht mehr in Betracht. Lesen Sie weiter bei »Integration gelingt or allem durch Festanstellung«…