Warum es eine Schande ist, dass die Stiftung BISS im ehemaligen
Frauengefängnis nicht zum Zuge kommt – ein Aufruf.
Von Heribert Prantl • Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 26. Mai 2011
München hat eine Stiftung, die BISS heißt; sie kümmert sich engagiert um Obdachlose. Diese Stiftung BISS hat eine Vorsitzende, die man früher, in den Zeiten, als Wünschen noch geholfen hat, einen Engel genannt hätte; sie heißt Hildegard Denninger. Sie wirbt seit Jahren mit missionarischem Eifer und mit mütterlicher Verve dafür, aus dem ehemaligen Frauengefängnis Am Neudeck ein Hotel zu machen. Es soll freilich nicht ein Hotel werden, wie es schon Tausende gibt, sondern ein ganz besonderes, ja ein einmaliges Hotel: Es soll nicht nur ein erstklassiges Haus sein, sondern auch ein erstklassiges soziales Projekt. In diesem Hotel sollen nämlich viele benachteiligte junge Menschen eine vorzügliche Ausbildung erhalten. Für diese Idee wirbt Hildegard Denninger in der Obdachlosenzeitung BISS, was ausgeschrieben “Bürger in sozialen Schwierigkeiten” heißt, für diese Idee hat sie Tausende Spender gewonnen – aber leider nicht die Mehrheitsfraktion im bayerischen Landtag, nicht den Haushaltsausschuss. Lesen Sie weiter bei »Fasst euch ein Herz«…








