Uli Hoeneß: „’Deutschland sucht den Superstar’ gehört in die Tonne geklopft!“

FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß kritisiert im Interview mit der Münchner Straßenzeitschrift BISS den Umgang mit den Begriffen „Star“ und „Superstar“ und erklärt, warum er sich selbst nicht als Held sieht.

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CharityWatch lobt BISS

CharityWatch hat BISS und seine Finanzen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: eine Empfehlung in der Kategorie „Transparente Organisationen“. CharityWatch-Betreiber Stefan Loipfinger lobt außerdem den Ideenreichtum bei Projekten und den Umgang mit Spendengeldern.

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Mit BISS durchs Leben

Tibor Adamec und Rudolph Moshammer in München, BISS

Tibor Adamec und Rudolph Moshammer in München, BISS

Tibor Adamec war Radio- und Fernsehtechniker. Mit 56 wurde er arbeitslos. Ein neues Berufsleben fand er als BISS-Verkäufer. Jetzt ist er 72 und verkauft die BISS noch immer. Warum die Menschen Adamec für viel jünger halten und was ihn sonst noch aufbaut. Eine Audioslideshow von Matthias Eberl.

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Ich protestiere!

Mein Bekannter, mit dem ich mich jeden Morgen zum Frühstück treffe, regt sich über Radiomusik auf. Seiner Meinung nach dienen die rhythmischen und schnellen Takte dazu, die Menschen zur Arbeit anzutreiben. Ich hingegen finde, Radio ist eine schöne Sache, es baut mich auf. Mein Problem ist der Föhn. Der drückt mir auf die Psyche, bereitet mir Kopfschmerzen und macht mich müde und faul. Dagegen müsste man protestieren! In Niederbayern, wo ich herkomme, gibt es keinen Föhn, da ging es mir gut. Mein Bekannter sagt: „Dann geh doch nach Niederbayern zurück!“

Jetzt wird viel gegen das Rauchen gewettert, aber ich sage: Was ist mit dem Autofahren? Dabei sterben täglich vielleicht mehr Menschen als durch Rauchen. Man muss das Autofahren ja nicht gleich völlig verbieten, aber einschränken sollte man es. Den Protest gegen das Rauchen finde ich einen Schmarrn. Schließlich wird schon seit Hunderten von Jahren geraucht, während es Autos damals noch gar nicht gab. Der Umwelt und den Menschen zuliebe sollte man das Auto am Wochenende in der Garage stehen lassen. Tabak ist ein Genussmittel, ihn zu verunglimpfen ist etwa so, wie wenn man gegen Bier wäre. Dieses war in Bayern früher ein Nahrungsmittel, heute nicht mehr, dazu ist es auch zu teuer geworden – schlimm genug. Protest! Protest!, liebe Leser. (Ich selber trinke übrigens nur Alkoholfreies.)

Weitere Artikel aus der BISS-Schreibwerkstatt rund um das Thema “Protest” finden Sie auf den Seiten 16 und 17 in der Juni-Ausgabe der BISS.

BISS Ausgabe Juni 2010 | Schwerpunkt Protest

pdf der BISS Ausgabe Juni 2010

pdf der BISS Ausgabe Juni 2010

Heimat der Revoluzzer: In München wehren sich die Bürger, wenn ihnen etwas nicht passt. BISS stellt zehn Widerstandsgruppen vor | Der den Kopf hinhält: Polizist Michael Bogatzki trug bei Demos 25 Kilo Schutzausrüstung und bekam auch mal einen Beutel mit Katzenkot ab |„Weg vom Fernseher, raus aus den Pantoffeln!“: Ein Gespräch mit dem 85-jährigen Martin Löwenberg. Kein Münchner hat mehr demonstriert als er | Kämpfen kann Spaß machen: In der Krise schrumpfen die Spielräume von Betriebsräten – Karin Bales-Pfrang von Arri gibt dennoch nicht auf | Antiquiert und fern den Lesern: Die Zeitungsstadt München darf nicht vor die Hunde gehen – BISS protestiert! | G’schichten | Schreibwerkstatt: Unsere Verkäufer erzählen | Endspurt: Nur noch wenige Wochen bis zu den Abschlussprüfungen: Die Schüler der Fritz-Auweck-Abendschule versuchen, gute Vornoten zu bekommen | Weg aus der Sackgasse: Die „Azubisten“ kümmern sich um die Ausbildung von Jugendlichen – auch dann noch, wenn sie einen Job haben | Um die Ecke: Schriftstellerin Keto von Waberer trotzt den touristischen Fluten zwischen Hofbräuhaus und Viktualienmarkt | Janas stilles Aufbegehren: Die Kolumne aus der Schreibwerkstatt | Rubriken: Lob & Tadel, BISSchen, Patenuhren, Hotel BISS, Freunde & Gönner, Impressum, Adressen