Wer auf die falsche Schule geht, bleibt vom Wohlstand ausgeschlossen. Dagegen tut der Staat zu wenig. Doch manchmal schaffen es auch Kinder aus benachteiligten Familien – wenn die Eltern mithelfen
Für Kinder wie Deniz, 10, und ihren Bruder Cem, 8, ist eigentlich kein Platz in der Bildungsrepublik Deutschland. Die Eltern stammen aus der Türkei, die Mutter spricht nur gebrochen Deutsch. Die Freunde, mit denen sie vor ihrem Wohnblock herumtoben – alle Ausländer. Die Lehrer-Wirth-Schule, die Cem besucht und die Deniz vor Kurzem verließ, liegt im ärmsten Viertel von München, der Messestadt Riem. 20 Prozent der 10000 Einwohner sind auf staatliche Stütze angewiesen, 60 Prozent haben Migrationshintergrund. Über den Kleiderhaken vor den Klassenzimmern der Lehrer-Wirth-Schule stehen fein säuberlich die Namen Rohina, Yücel und Sumeya geschrieben. Leoni oder Anja sind eher die Ausnahme. Lesen Sie weiter bei »Aufsteigen oder abstürzen«…




