Die Münchner Anwältin kämpft gegen die Ausbeutung türkischer Bauarbeiter. Die fürchten, dass sie deshalb Ärger bekommen. So muss Ulusan nicht nur das Gericht überzeugen – sondern auch ihre eigenen Klienten
Bis zum Kinn stapeln sich die dicken weißen Ordner. Gefährlich ins Rutschen gerät der Stapel, als Nihal Ulusan die Tür zum Sitzungssaal 1 des Arbeitsgerichts München aufdrückt. Die wenigen Meter bis zur ersten Stuhlreihe gelingt der Balanceakt. Dort angekommen, lässt die junge Frau die Akten geräuschlos auf einen Sessel gleiten. Die 32-Jährige mit den langen hellbraunen Haaren und den grünbraunen Augen streift sich ihre schwarze Robe über und tritt nach vorne. Lesen Sie weiter bei »Nihal Ulusans Kampf an zwei Fronten«…




