Verstehen gut, sprechen nix gut

Wie eine türkische Analphabetin in München Lesen und Schreiben lernt

Fatma und Mahmuriye lüpfen plötzlich ihre Pullis und Strickwesten. Sie zerren fast gleichzeitig ihre weißen Unterhemden hervor und prusten los wie zwei 15-Jährige – „Was ist ein Hemd?“, wollte die Lehrerin gerade wissen. Derart konkret fallen die Antworten im Alphabetisierungskurs des Münchner Integrationsprojekts Initiativgruppe (IG) nicht jedes Mal aus. Aber Ruth R., eine Gymnasiallehrerin im Ruhestand, die ehrenamtlich für die IG arbeitet, sorgt dafür, dass es anschaulich zugeht. Und manchmal wird es eben auch ein klein bisschen albern – dafür sorgen die Schülerinnen. Lesen Sie weiter bei »Verstehen gut, sprechen nix gut«…

Mit Musik zurück ins Spiel

In einem einzigartigen Projekt bekommen arbeitslose Münchner eine neue Chance, sich auf oder hinter der Bühne zu beweisen. Vorhang auf und Applaus für das Hartz-IV-Orchester!

Die Opernsängerin, die obdachlos war; der verarmte Jazzpianist, der mangels Klavier auf Computertastaturen klimpert; das brasilianisch- russische Trommlerduo und noch etwa 40 Leute mehr: Das ist das Hartz-IV-Orchester. „Die größte Band der Stadt wollen wir werden!“, sagt der Initiator Manfred Hampel. Seit November rekrutiert er, den hier alle Manfredo nennen, eine bunte Truppe von Sängern, Musikern und Komödianten. Ihr Ziel: Sie wollen ein abendfüllendes Programm auf die Bühne bringen. Das Münchner Sozialreferat und ein paar Sponsoren unterstützen sie dabei. Lesen Sie weiter bei »Mit Musik zurück ins Spiel«…