Mit seiner Wohnanlage hat Baumeister Bernhard Borst ein Denkmal gesetzt für Qualität, Handwerkskunst und Liebe zum Detail
An der Eingangstür des Cafés steht ein altes Emailleschild mit der Aufschrift: „Burkhof Kaffee – Spezialrösterei seit 1928“. Die Käsesahne wird auf einem Blümchenteller wie aus Urgroßmutters Zeiten serviert.Außer dem Plätschern der beiden Brunnen ist nichts zu hören. Kein Laut dringt von der lärmenden Dachauer Straße herein in die Borstei, eine der ältesten und gleichzeitig innovativsten Münchner Wohnsiedlungen aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts, die für Werte wie Qualität, Tradition und Beständigkeit Lesen Sie weiter bei »Gegen das Vergängliche«…
Eine Geschäftsfrau erlaubt Obdachlosen, den Eingangsbereich als Schlafplatz zu nutzen. Dafür bewachen die Männer nachts den Laden
Helmuts Schlafzimmer ist sechs Meter lang und drei Meter breit. Es liegt in bester Münchner Innenstadtlage in der Sendlinger Straße und hat eine Fußbodenheizung – aber auch einen großen Nachteil: Jeder Fußgänger kann hineinsehen. Eine Tür zum Gehsteig gibt es nicht. „Das stört mich nicht. Wenn ich schlafe, dann kriege ich meistens sowieso nicht mehr mit, was vor sich geht“, meint Helmut, der im Wechsel mit zwei weiteren Obdachlosen im Eingangsbereich von „Kadoh“ übernachtet, einem Laden für Wohn- und Modeaccessoires. Sabine Schubert, die Inhaberin des Geschäfts, fühlt sich durch die nächtlichen Besucher Lesen Sie weiter bei »Die Münchner Lösung«…