Wer es nicht schafft, einen neuen Job zu finden, ist über Hartz IV in einem Jahr ganz unten angelangt
Im Pfarrheim St. Rupert an der Gollierstraße im Münchner Westend treffen sich alle zwei Wochen Menschen, die von Hartz IV leben, Treffpunkte wie dieser gehören zu einer bedrohten Art. In den vergangenen Jahren hat man viele von ihnen geschlossen. Nicht weil die Nachfrage gefehlt hätte, sondern weil die Sozialbudgets der Träger zusammengestrichen wurden. Das Pfarrheim ist ein recht neues Haus. Luftig sieht es aus, mit einer Glasfront zur Straße hin. Im ersten Stock, neben der Tür zum Saal, zieht sich ein Riss durch die Mauer. Er hat die Form einer absteigenden Treppe. Aber dies ist kein Ort für Symbole, sondern einer, an dem Besteck und Geschirr klappert, Frühstückszeit. Die Tische sind in einem großen Viereck aufgestellt, man sitzt sich gegenüber, unterhält sich mit den Nachbarn. Eine junge Frau Lesen Sie weiter bei »Der Sog«…




